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Unser Heimatort Degerndorf am Inn

 

 

Degerndorf liegt im oberen Inntal an der Bahnstrecke und Autobahn Rosenheim-Kufstein. Der Name erscheint erstmals urkundlich in der Form „Tegardorf“ im Jahre 814. Damals bestand der Ort aus vier

Höfen, einer Kirche, der heutigen Ägidiuskirche und dem Weiler Wiesenhausen.

 

Durch Ansiedlungen und Gründungen von Handwerksbetrieben vergrößerte sich der Ort. Als wichtigstes Merkmal im Ort gilt die Biber, ein Bergrücken aus Nagelfluhgestein. Seit einem Jahrtausend wird der Nagelfluh abgebaut. Seit 1611 steht auf der Biber die Magdalenenkirche umgeben von einer breiten Mauer mit den 14 Kreuzwegstationen.

 

Im Jahre 1935 wurde die Karfreitkaserne gebaut. Der Name Karfreit erinnert an die Schlacht um Karfreit im Oktober 1917 an der Isonzo-Front. Eine rasche Aufwärtsentwicklung erfuhr der Ort in den fünfziger Jahren und in den sechziger Jahren durch den Fremdenverkehr und weiteren Betriebsgründungen.

 

1971 wurden die Gemeinden Degerndorf und Brannenburg eine politische Einheit.

1973 wurde mit dem Bau des Schulzentrums begonnen und 1975 beendet. Es umfasst eine Grund-, Haupt und eine staatliche Realschule.

 

Eine rege Vereinstätigkeit belebt den Ort.

Eine der bekanntesten Handwerkerfamilien war damals die des Kistler Matthias Perthaler (und sein Sohn Anton).

Weit über das Inntal hinaus bekannt sind die Perthaler Bauernschränke und Barockschnitzereien.

 

Die Holzdecke der Stube des Perthalerhauses befindet sich im Münchner Nationalmuseum.

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